Es ist kein Geheimnis,
dass eine gewisse Selbstdisziplin bei der Ernährung eine wichtige Rolle beim
Abnehmen spielt. Doch wenn es um das Thema Bewegung geht, steht bei vielen
immer noch stundenlanges Joggen an der Tagesordnung. Ich zeige euch, warum ihr
lieber zu der Hantel greifen solltet.
1. Jedes Kilo antrainierte
Muskelmasse steigert den individuellen Grundumsatz, d.h. der Körper verbrennt
in Ruhe, also auch an sportfreien Tagen, wesentlich mehr Kalorien. Moderat
ausgeführtes Ausdauertraining, führt durch den niedrigen Trainingsreiz kaum zu
einer Zunahme von Muskelmasse.
Der Bonus: Die erreichte
Gewichtsabnahme kann durch die antrainierte Muskulatur, langfristig gesehen viel
leichter gehalten werden.
2. Ein weiterer Vorteil des
Krafttrainings ist der Nachbrenneffekt. Während man nach einer moderaten
Ausdauereinheit, bis zu 2h danach eine erhöhte Stoffwechselrate feststellen
kann (je nach Intensität auch etwas länger), steigert ein Krafttraining die
Stoffwechselaktivität um bis zu 24h und länger.
Was aber wenn ich Kraft-
und Ausdauertraining in einer Trainingseinheit verpacken möchte?
Hier gilt die Faustregel:
Erst die Hanteln, dann das Laufband! Wird das Krafttraining vor der
Ausdauereinheit absolviert, kann der Körper auf volle Energiespeicher
zurückgreifen.
Der Effekt:
Volle Power im Training während die
Kohlenhydratspeicher geleert werden.
Diesen „Entleerungseffekt“
kann man sich dann beim anschließenden Ausdauertraining zunutze machen, denn
der Körper wird schneller gezwungen alternative Energiequellen heranzuziehen.
Im Klartext:
Die
Fettdepots werden schneller angegriffen und der Körper effektiver in den
„Fettverbrennungsmodus“ geschaltet.
Euer Coach
Carmine Stillitano
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