Stressbewältigung durch Bewegung - Lauf deinen Kopf frei!
An der Tatsache, dass Sport
gesund für unsere körperliche Fitness ist, lässt sich nicht rütteln. Doch wie
sieht es mit dem Effekt auf unser seelisches Wohlbefinden aus? Wie wirkt
Bewegung auf unser Gemüt?
Hierzu müssen wir einen kurzen
Ausflug in die Welt der Hormone machen…
Das Frühstück wird ausgelassen,
die Kinder müssen schnell in die Schule. An der Arbeit angekommen, klingelt
bereits das Telefon und die Akten stapeln sich kontinuierlich, während die
To-Do Liste mit jeder Stunde die vergeht länger wird.
In der Hektik der Mittagspause gibt es einen
schnellen Happen und bis zum üppigen Abendessen hält man sich zwischendurch mit
Kaffee und Snacks auf Trab. So in etwa sieht der typische Tagesablauf des
durchschnittlichen Bürgers aus.
Druck, Zeitmangel und Überforderung
(aber auch Unterforderung) sind die Hauptauslöser für
Stress. Kommen zusätzlich zu dem stressigen Job auch noch familiäre Stressoren,
wie quengelnde Kinder (oder Ehemänner/–frauen :)) dazu, ist das Worst-Case
Szenario komplett.
Unser Körper funktioniert nach 2
Prinzipien – Kampf oder Flucht! Deswegen reagieren Menschen in
Stresssituationen oftmals aggressiv auf Ihre Mitmenschen. Ein uralter Instinkt,
den wir von unseren Steinzeitvorfahren übernommen haben. Druck von außen wird
von unserem Körper (fälschlicherweise) als Bedrohung wahrgenommen und schüttet
in Folge dessen vermehrt Adrenalin und das Stresshormon Cortisol aus.
Die Folgen: Ein beschleunigter
Puls, eine schnellere Atmung, ein geschwächtes Immunsystem und eine verminderte
Gehirnfunktion.
Wie man sieht hat ein
Ungleichgewicht dieser beiden Hormone, gravierende gesundheitliche Auswirkungen.
Wie kann Sport dabei helfen diese
beiden Hormone im Gleichgewicht zu halten?
Einfach ausgedrückt: Sport baut Cortisol ab! Zwar sinkt unser Cortisolspiegel auch ohne Sport mit der Zeit, jedoch wesentlich langsamer. Durch ein gezieltes Training hat man die Möglichkeit den Cortisolspiegel aktiv zu reduzieren.
Sport ist also um einiges effektiver
und gesünder, wenn es darum geht Stress abzubauen. Als schöner Begleiteffekt
werden Glückshormone produziert und die allgemeine körperliche
Fitness mit der Zeit gesteigert.
Viele Sportler kennen das Gefühl
der Gelassenheit nach einer Trainingseinheit, die gerade nach
einem langen und harten Arbeitstag sehr wohltuend wirkt.
Da sich Stress vor allem auf das
Herz-Kreislauf-System niederschlägt, sollte man bewusst Sportarten und
Bewegungsformen einsetzen, die genau dieses System stärken. Der große Bonus:
Durch regelmäßiges Training und eine gesteigerte Fitness, wird die allgemeine
Stressresistenz erhöht und der innere Abwehrmechanismus gestärkt.
Doch Vorsicht ist geboten. Auch
Sport kann von unserem Körper als Stress empfunden werden, wenn man es
übertreibt. Der Spaßfaktor sollte hierbei immer an erster Stelle stehen und das
Intensitätsniveau entsprechend angepasst werden.
Willst auch du langfristig dein
Wohlbefinden steigern und deine Stressresistenz erhöhen?
Dann kontaktiere mich und erfahre in
einem gemeinsamen Training wie dein persönliches Anti-Stress-Training aussehen könnte.
Im 2. Teil „Glücklich Essen“
erfährst du, wie man mit einfachen Ernährungstipps den Stresspegel reduziert
und gleichzeitig sein Glücksniveau steigert!
Euer Coach & Stressbewältiger :)
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