Das Erfolgsrezept für deinen Traumbody - Die 3 Wochen Body Reset Phase

Stellt euch vor es würde die ultimative Diät geben. Der heilige Gral des erfolgreichen Abnehmens und Erlöser all unserer qualvollen Diätversuche.
Was wäre wenn ich euch sagen würde, dass der Kampf gegen die überschüssigen Pfunde kein monate- oder jahrelanges Unterfangen mehr sein muss, sondern 21 Tage strikte Diät reichen um den Stoffwechsel durch die Decke schießen zu lassen!

Wer mich kennt weiß, dass ich Diäten nicht ausstehen kann. Diäten sind zum Scheitern verurteilt – erst recht wenn Sie radikal durchgeführt werden. Insofern hatte auch ich meine Zweifel und große Bedenken als ich mich kritisch mit dieser 21-tägigen Stoffwechselkur auseinandergesetzt habe.
Homöopathisch? 21 Tage lang zwischen 500 – 700 kcal täglich? Keine Kohlenhydrate, Zucker oder jegliche Zuckeraustauschstoffe? Kein Muskelabbau, bei gleichzeitiger maximaler Fettverbrennung? Ein schöneres Hautbild und mehr Vitalität?

Das alles klang für mich wie ein Versprechen, wie es nur Schwindler verbreiten können die keine Ahnung von der Materie haben.
Doch ich wurde zu meinem Erstaunen eines besseren belehrt...

Worauf basiert das Prinzip der 21 Tage Stoffwechselkur?

In seinem Buch „Die Adipositas Kur“ beschreibt Jünemann sehr informativ, wie er 100kg in 300 Tagen mit dieser Diätform verloren hat.
Der Grund für die unerwünschten Fettdepots ist eine Fehlfunktion des Hypothalamus, die Steuerzentrale des Gehirns, was letztendlich zu einer vermehrten Einlagerung von Fett in die Fettdepots führt. 
So zumindest lautet die Theorie des Endokrinologen Dr. Simeons, der Zeit seines Lebens damit verbrachte dem Grund für Übergewicht auf die Schliche zu kommen.
Er entdeckte auch das “Schwangerschaftshormon“ HCG, welches dafür sorgt, dass der Fötus immer ausreichend ernährt wird – auch wenn über die Ernährung weniger Kalorien zugeführt werden als notwendig wären. Bis zu 3000 kcal täglich kann der Körper dadurch aus seinen eigenen Fettdepots gewinnen – ohne zusätzlich Sport zu treiben!
Dieses Phänomen entdeckte er erstmals bei indischen Frauen die auf dem Feld arbeiteten und trotz starker Unterernährung kerngesunde Kinder gebaren.

Jetzt werden sicherlich einige zurückschrecken wenn sie das Wort HORMONE hören und beim recherchieren entdecken, dass diese Diätform sehr oft mit Injektionen durchgeführt wird. Ich will nochmals verdeutlichen, dass es sich hier NICHT um diese HCG Hormonkur handelt, sondern rein homöopathisch gearbeitet wird OHNE Zusatz von Hormonen.

Man muss wissen, dass wir über zwei unterschiedliche Fettarten im Körper verfügen: Das Strukturfett und das Depotfett!
Das Strukturfett, dient im Körper vorwiegend als mechanischer Schutz und erfüllt durchaus einen Nutzen in unserem Organismus. Das  unliebsame Depotfett hingegen ist ab einer bestimmten Menge nicht nur unschön, sondern bringt auch gesundheitliche Probleme mit sich. 
Eingefallene Gesichter und das langsame Verschwinden der weiblichen Brust während der Bauch, die Oberschenkel und Hüfte unverändert bleiben, sind die vielseits bekannten Begleiterscheinungen, die nicht selten zum Abbruch der Diät führen.

Das wirklich erstaunliche und revolutionäre an der Sache ist: Bei der Stoffwechselkur wird nur das Depotfett angegriffen. Das Strukturfett und die Muskulatur bleiben unberührt!

Klingt zu gut um wahr zu sein? Auch ich habe das gedacht, bis ich die Ergebnisse von Kollegen und Bekannten sah, die die Veränderung ihrer Körperzusammensetzung täglich anhand einer medizinischen Analyse kontrollierten. Und siehe da: Kein Verlust der Muskulatur bei gleichzeitigem Fettverlust von knapp 0,5-1 kg TÄGLICH!
Die Globulis fungieren als Schlüssel für die unliebsamen Depotfettreserven! Sie beinhalten die Information, dass diese aufgespalten und zur Energiegewinnung herangezogen werden sollen.

Gleichzeitig passiert im Gehirn ein ganz wichtiger Prozess: Viele von euch kennen mit Sicherheit das Problem, dass sich das Gewicht mit der Zeit an einem Punkt festgesetzt hat. Wenn wir versuchen Gewicht zu- oder abnehmen, dann passiert das meist um diesen Punkt herum. In der Sommerzeit geht es mal 1 – 2 kg darunter, in den kalten Wintermonaten 1 – 2 kg darüber.
Das Hauptziel dieser Stoffwechselkur ist es den Set-Point, der im Hypothalamus fest verankert ist, neu zu programmieren und zu reseten.

Wie ist die Stoffwechselkur aufgebaut?

Die Stoffwechselkur ist in 4 Phasen aufgeteilt:

Man fängt mit 2 Ladetagen an, an denen man kalorienreich essen und trinken soll. Diese 2 Tage sind nicht nur psychologisch für das Durchhalten der folgenden 21 Tage wichtig, sondern auch für den Organismus. Wir suggerieren ihm dadurch, dass erst einmal keine Hungersnot herrscht und manipulieren damit unsere „Heißhunger- und Abnehmhormone“ Leptin und Ghrelin. An diesen beiden Tagen wird bereits mit der Einnahme der Globuli gestartet.

Die darauf folgenden 21 Tage sind die eigentliche Stoffwechselkur. Der Essensplan ist sehr strikt und wird durch unterschiedliche Vitalstoffe unterstützt. Diese sollen nicht nur die Entgiftung des Körpers unterstützen, sondern auch potenzielle Mangelerscheinungen entgegenwirken um Heißhungerattacken zu minimieren.

Ohne diese Vitalstoffe geht es nicht. Der Grund ist recht einfach:  In den Depotfetten wird ein Großteil der Giftstoffe, die wir über die Ernährung und Atemluft aufnehmen, gespeichert. Unterstützen wir die Ausleitung dieser nicht während der rapiden Abnehmphase, kommt es zu einer vermehrten Anhäufung im Körper die nicht unbedingt gesund ist. Im Normalfall stellt das für den Körper kein Problem dar, doch durch die schnelle Gewichtsabnahme sollte der Abtransport unbedingt gewährleistet werden.

500 Kalorien täglich erscheinen zwar sehr wenig auf den ersten Blick, doch dürfen wir nicht vergessen, dass es durch die Mobilisierung von 3000 Fettkalorien täglich aus den eigenen Fettdepots zu keinem wirklichen Energieabfall oder –Defizit kommt.
Ich habe in KEINEM Erfahrungsbericht gelesen, dass es zu Antriebslosigkeit, Schlappheit oder sonstigen Symptomen führt. Ganz im Gegenteil: Die Leute berichten teilweise, dass sie sich besser denn je fühlen, morgens viel besser aus dem Bett und insgesamt besser durch den Tag kommen.
Wichtig zu wissen ist, dass während der 21 Tage Kohlenhydrate, Zucker- oder Zuckeraustauschstoffe, Milch, Alkohol und Fett verboten sind. Dafür darf man reichlich Fleisch und Fisch essen, soviel Gemüse man möchte zu sich nehmen und ausgewähltes Obst konsumieren.

Nach Beendigung der Stoffwechselkur geht es in die 3. Phase: Die 21-tägige Stabilisierungsphase. Hier dürfen wieder moderat (gesunde) Kohlenhydrate zugeführt werden. Weizenmehlprodukte, verarbeitete Lebensmitteln sollte man weiterhin meiden. Milch und geringe Mengen Alkohol dürfen wieder konsumiert werden. Vor allem sollte ab sofort auf die Auswahl hochwertiger Öle geachtet werden wie z.B. Olivenöl, Rapsöl oder Avocados.
In dieser Phase geht es um die Stabilisierung des neuen Set-Points was bedeutet, dass das Gewicht in dieser Folgezeit nicht um mehr als 1 kg nach oben wandern sollte. Gewichtskontrolle ist das Stichwort!

Die letzte Phase ist die sogenannte Testphase. Hier gilt es auszuprobieren auf welche Lebensmittel man besonders empfindlich reagiert. Man nimmt wieder mehr Produkte in die tägliche Ernährung mit rein und beginnt „normal“ zu essen. Natürlich sollte man auch hier darauf achten, dass Gewicht nicht zu stark schwanken zu lassen, um das neue Gewicht im Hypothalamus zu festigen.
Die Erfahrung zeigt jedoch, dass selbst bei einem Rückfall in die alte Ernährungsweise der Jo-Jo Effekt viel geringer ausfällt und der Set-Point viel langsamer wieder nach oben wandert als vorher.
Zudem berichten viele, dass sie bis hierhin bereits Gelüste auf süßes und andere kleine Laster unbewusst abgelegt haben.

Fazit
Ursprünglich als "Adipositas Kur" betitelt,  findet diese Diätform auch immer häufiger den Weg zu Normalpersonen die endlich ihre langersehnte Wohlfühlfigur erreichen und dabei ein schöneres Hautbild bekommen möchten. Gerade an den Zonen wo die Fettpölsterchen am meisten stören, wie Bauch, Gesäß, Hüfte und Oberschenkel, erweist sich die Stoffwechselkur als äußert effektiv.
Zusätzlich werden die ungesunden Depotfette angegriffen, die gerade im Bauchbereich nicht unerhebliche Gesundheitsrisiken mit sich bringen und zur Förderung vieler Volkskrankheiten beitragen.
Durch die „Rekalibrierung“ sind die Chancen das Gewicht im Anschluss zu halten viel höher. Das große Plus der gleichzeitigen Darmsanierung und Entgiftung des Organismus während dieser Zeit darf an dieser Stelle natürlich auch nicht vergessen werden. Gelenkschmerzen verschwinden, Blutdruckwerte normalisieren sich, mehr Lebensenergie und eine jünger wirkende Haut sind die Ergebnisse.
Recherchiert selbst, lest Erfahrungsberichte und informiert Euch wenn Ihr der Sache nicht vertraut. Ihr werdet schnell merken, dass es funktioniert! 
Natürlich ist die Anfangsphase radikal und für einige unter Euch sehr wahrscheinlich mit großem Verzicht verbunden, doch die Erfolge sprechen für sich. Ich habe keine Zweifel daran, dass viele von Euch mit diesem Diätplan das erreichen werden was sie sich seit Jahren wünschen und auf eigene Faust nicht geschafft haben.
Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung ist jedoch eine professionelle Betreuung von Anfang bis Ende. Generell geht es darum den Grundstein für eine gesunde Ernährung zu legen und die Person dafür zu sensibilisieren wie einfach die Umstellung ist.
Als persönlicher Betreuer biete ich an dieser Stelle meine Hilfe an, um Euch durch die einzelnen Phasen zu begleiten. Denn so „einfach“ das Prinzip der ersten Phase ist, so herausfordernd stellt sich im zweiten Schritt die Etablierung des neuen Gewichts dar ohne zuzunehmen. Die Diätübergangsphase ist entscheidend für den langfristigen Erfolg. Der Unterschied zwischen Alleingang und betreuter Zusammenarbeit kann gravierend sein. Gerne stehe ich Euch mit Rat und Tat zur Seite und nehme die Herausforderung gemeinsam mit Euch an auf dem Weg zu einem neuen ICH. 

Bei Interesse schreibt mir einfach eine persönliche Nachricht an info@iq-fitnesstraining.de oder auf Facebook. Ich freue mich auf Eure Kontaktaufnahme!

Euer Coach






Der perfekte Sixpack Workout Guide

Mein Sixpack Workout:

  1. Wähle zwischen Übung I (schwer), II (mittel) oder III (leicht) für die unteren Bauchmuskeln 
  2. Führe anschließend Übung IV durch (oder den Standard-Crunch) für die obere Bauchmuskulatur
  3. Schließe Übung V an um die seitlichen Bauchmuskeln zu trainieren 
  4. Je nachdem wie fit du dich fühlst, wähle zwischen Übung VI oder Übung VII um der Bauchmuskulatur den Rest zu geben

Die Übungsbeschreibung sowie die Satz- und Wiederholungszahlen zu den entsprechenden Übungen findet Ihr meinem vorigen Artikel!

Viel Erfolg und vor allem viel Spaß damit ;)

Euer Coach 

Das perfekte Sixpack Workout - Teil I

In dem heutigen Artikel soll es um das allseits beliebte Thema „Bauchmuskeltraining“ gehen.
Der Sommer naht und der Wunsch nach einem flachen durchtrainierten Bauch rückt immer näher. Nach wie vor ist eine gut ausgebildete Bauchmuskulatur immer noch der Hingucker Nr. 1.
Man kann auch hier sagen, dass viele Wege nach Rom führen, doch drei Dinge sind für den Aufbau gut sichtbarer Muskeln unabdingbar: Ein Höchstmaß an Geduld und vor allem viel Disziplin bei der Ernährung und dem richtigen Training.
Wie oft höre ich, dass täglich tausende Sit-ups gemacht werden, am besten morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Fernseher ohne wirkliche Erfolge zu erzielen.
Grundsätzlich haben alle Menschen Bauchmuskeln (zumindest anatomisch), nur bei vielen sind sie aufgrund der Fettschicht einfach nicht sichtbar. Wir sprechen je nach Veranlagung bei Männern von einem Körperfettanteil von unter 12-10%, während es bei Frauen ca. 15% sind. Erst dann wird der Waschbrettbauch wirklich sichtbar.
Dieses Problem wird man auch durch ein tägliches Bauchtraining nicht in den Griff bekommen.
Das Phänomen der lokalen Fettverbrennung, wie es sich viele vielleicht wünschen, existiert nicht!
Es führt einfach kein Weg an einer angepassten Ernährung vorbei. Es sei denn ihr gehört zu den 1-2% der Leute da draußen die eine gottgegebene Genetik aufzuweisen haben. Denkt immer an den Spruch: „Abs are made in the kitchen!“
Der Rest von euch wird sich diese Tipps zu Herzen nehmen müssen, wenn er diesen Sommer endlich seinen Wunsch erfüllen möchte.


„Sixpack-Anatomie“















Bevor wir im ersten Teil der Serie auf das Training eingehen werden soll die Anatomie der Bauchmuskulatur kurz vorgestellt werden. Daraus wird sich unmissverständicherweise auch die Zusammensetzung der unterschiedlichen Übungen zur Ausbildung eines guten, ausgewogenen Sixpacks ergeben.

Wie man dem oberen Bild entnehmen kann, sieht man sehr deutlich, dass der gerade Bauchmuskel (1) den größten Teil der gesamten Muskulatur ausmacht. Er ist hauptverantwortlich für die Stabilisierung des Beckens und wird vorrangig beim Vorbeugen des Körpers aktiviert.
Je nachdem ob wir in liegender oder hängender Position den Oberkörper nach oben bzw. vorne bringen wird eher der obere Anteil angesprochen. Ziehen wir die Beine an eher wird der untere Anteil aktiviert. 

Der äußere seitliche Bauchmuskel (2) neigt den Oberkörper zur Seite und wird klassisch durch Übungen die auf der Seite liegend ausgeführt werden oder seitlich zum Kabelturm stehend, trainiert.

Der innere seitliche Bauchmuskel (3) ist für Rotationsbewegungen verantwortlich, wie man sie üblicherweise am Kabelturm, mit Therabändern oder einer Hantelscheibe ausführen kann.

Der quere Bauchmuskel (4) formt nicht nur die Taille sondern sorgt auch dafür, dass der Bauchinnenraum zusammengepresst wird. Er wird am besten durch Halteübungen angesprochen wie z.B. den Unterarmstütz.

Grundsätzlich haben wir immer ein Zusammenspiel aller beteiligten Muskelgruppen. Die Isolation einzelner Muskeln ist so gut wie unmöglich. Durch die spezifische Herangehensweise und dem Training aus unterschiedlichen Richtungen und Winkeln können die entsprechenden Areale jedoch gezielter angesprochen werden.

Bevor ich euch die einzelnen Übungen nenne muss ich an der Stelle kurz ein wichtiges Prinzip erwähnen: Es gibt nicht DIE EINE überlegene Übung oder DEN Trainingsplan der für alle gleichermaßen funktioniert! 
Umso mehr Abwechslung ihr in eure Trainingsroutine bringt, desto besser wird die Bauchmuskulatur darauf ansprechen und sich entwickeln. 
Die Körpermitte ist eine sehr anspruchsvolle Körperregion die viel Aufmerksamkeit und ein spezifisches Training erfordert. 
Es gibt zwar einige Athleten da draußen die behaupten, dass eine gute Körpermitte bereits durch die Ausführung von schweren Grundübungen trainiert wird, doch das ist meiner Erfahrung nach so nicht pauschalisierbar. 
Natürlich werden sie dabei mit trainiert, da stimme ich zu 100% zu, doch eine schöne Teilung der Muskulatur und die Sichtbarkeit der schrägen Bauchmuskeln erfordern etwas mehr isolierte Arbeit und vor allem Abwechslung.

Die Basisübungen für deine perfekte Körpermitte

Aufgrund der anatomischen Beschaffenheit arbeite ich gerne mit 3 - 4 Übungen á 3 Sätze um alle Areale gleichmäßig auszubilden und zu kräftigen. Ich verzichte bewusst auf ein tägliches Training und führe an maximal 3 – 4 Tagen in der Woche ein 15 minütiges, hochintensives Bauchtraining am Ende meiner Workouts ein.
Ich behandle die Bauchmuskulatur nicht anders als meine anderen Muskelgruppen – warum auch?
Ich trainiere sie schwer und wenn nötig mit Zusatzgewicht. Anschließend lasse ich ihr  genügend Regenerationszeit um sich vom Training zu erholen.  Ich weiß nicht wer den Mythos in die Welt gesetzt hat, dass 500 Sit-Ups am Morgen ein effektives Bauchmuskeltraining ist? 
Versucht auch beim Bauchtraining bei ca. 10 bis maximal 15 Wiederholungen Muskelversagen zu erreichen. Schafft ihr mehr bedeutet das Zusatzgewicht!

Let the games begin...

Die erste Übung mit der ich mein Sixpack-Training meist starte ist das hängende oder liegende Beinheben für die untere Bauchmuskelregion. Als anspruchsvollste Übung sollte sie stets am Anfang ausgeführt werden.
Die Übung kann sowohl hängend an der Klimmzugstange oder am Dipbarren ausgeführt werden als auch liegend auf einer Flachbank oder am Boden. Um den Schwierigkeitsgrad zu erleichtern kann man statt gestreckter Beine auch die Knie angewinkelt lassen.
Die häufigsten Fehler die ich während der Ausführung oft entdecke sind:
  • eine fehlende Körperspannung und das „Durchhängen“ in der unteren Position
  • zu viel Schwung zu nehmen ohne die Kontraktion zu spüren und kurz zu halten 
  • das Becken in der obersten Position nicht zu kippen, was zwar den Hüftbeuger trainiert aber nicht die Bauchmuskulatur

Wer 10-15 saubere Wiederholungen mit dem eigenen Gewicht schafft, dem empfehle ich ein leichtes Zusatzgewicht (z.B. eine Kurzhantel) zwischen die Beine oder Füße zu klemmen um die Spannung während der Bewegungsausführung etwas besser zu spüren.
Wer das ganze liegend ausführt und dazu neigt ins Hohlkreuz zu kommen kann als kleine Hilfe die Hände unter sein Gesäß platzieren. Außerdem sollte man in diesem Falle darauf achten die Beine nicht zu weit absinken zu lassen. Grundsätzlich gilt es sich darauf zu konzentrieren (und zu lernen) die Lendenwirbelsäule während der gesamten Ausführung Richtung Boden zu drücken.


Meine zweite Übung ist ein klassischer Crunch für die oberen Bauchmuskeln oder alternativ der Crunch am hohen Kabelturm mit Zusatzgewicht.
Auch beim klassischen Crunch gilt die Regel: Der untere Rücken bleibt immer am Boden und die Spannung sollte sowohl in der Auf- als auch in der Abwärtsbewegung konstant  hoch bleiben!
Die Hände können an der Schläfe platziert werden, sollten aber nicht als Hilfe beim Aufrollen genutzt werden. Die Beine bleiben angewinkelt auf dem Boden, so dass der Hüftbeuger ausgeschaltet wird. Ich empfehle diesbezüglich auch die Füße NICHT unter einer Bank oder sonstigen Gerätschaften einzuklemmen. Wer einen Zug in der Leistengegend nach der Übung spürt, hat nicht den gewünschten Effekt erreicht.
Ein weiterer Fehler ist das Geradehalten des Rückens beim Crunchen. Anatomisch gesehen kann ohne Einrollbewegung keine Kontraktion der Bauchmuskeln stattfinden. Es ist auch nicht notwendig so weit hoch zu crunchen bis sich die Lendenwirbelsäule vom Boden löst. Das führt nur zu unnötigem Stress im unteren Rücken und hat keinen Mehreffekt für die Entwicklung der Muskulatur. Der Kosten-Nutzen Faktor ist hier gleich null! Die Bewegung kommt nur aus der Brustwirbelsäule und sollte immer kontrolliert und langsam ausgeführt werden.
Ich  persönlich bevorzuge den Crunch am hohen Kabelturm da ich hierdurch eine stärkere Kontraktion durch das Zusatzgewicht erhalte.
Die Übung kann sowohl kniend (leichter) als auch stehend (schwerer) ausgeführt werden.
Doch auch hier gibt es einige Regeln zu beachten. Unter anderem sollte vermieden werden zu stark aus den Armen zu ziehen. Das passiert meist bei zu hohem Gewicht und einer damit einhergehenden fehlenden Kraft der Bauchmuskulatur, die über die Armarbeit kompensiert werden muss. Die Hauptarbeit sollte über die Bauchmuskeln realisiert werden.
Des Weiteren gilt es die Hüfte zu fixieren und nur den Oberkörper isoliert arbeiten zu lassen. Auch hier ist die Einrollbewegung das A und O. Je nach Eigenschaft des Geräts sollte ein Viertel bis zur Hälfte des eigenen Körpergewichts gewählt werden um ein Brennen in der Körpermitte herbeizuführen.

Die dritte Übung in meinem Workout (seitlicher Kabel Crunch) erfolgt direkt im Anschluss,  indem ich meinen Körper eindrehe und die seitlichen Bauchmuskeln stärker beanspruche. Ich wechsle hierfür (stehend oder kniend) zu einem einarmigen Griff am hohen Kabelturm und bewege meinen Ellenbogen Richtung Hüfte während ich meinen Oberkörper leicht eindrehe. Diese Übung benötigt einiges an Übung bis man es tatsächlich dort spürt wo es ankommen soll. Also nicht verzweifeln und dran bleiben. Diese Übung ist hocheffektiv um eine schöne Taille zu zaubern.
Alternativ kann man auch stehend mit einer Kurzhantel über eine Rumpf-Seitneigung arbeiten und denselben Effekt erzielen. Wichtig auch hier: Nur den Oberkörper arbeiten lassen und möglichst wenig über die Hüfte oder Beine arbeiten.

Die vierte und letzte Übung in meinem "Sixpack-Workout" ist entweder der Unterarmstütz oder eingedrehte Twists.
Der Unterarmstütz sieht zwar einfach aus, ist von der Ausführung her aber gar nicht so leicht wie man denkt. Um die Übung für den Anfang etwas einfacher zu gestalten, kann man das Ganze auch kniend statt gestreckt ausführen. Wichtig ist das Gesäß und den Rücken auf einer Linie zu halten und den unteren Rücken nicht durchhängen zu lassen bzw. den Po zu weit in die Luft zu strecken. Über den Druck den man über die Unterarme ausübt kann die Belastung weiter intensiviert werden. Der Bauchnabel sollte während der gesamten Zeit leicht eingezogen werden und der Bauchinnendruck aufrecht erhalten bleiben.

Bei dem eingedrehten Twist handelt es sich um eine Rotationsübung für den Rumpf. Ich beginne die Übung indem ich in einer leichten Rücklage mit angewinkelten Beinen, eine Gewichtsscheibe mit ausgestreckten Armen vor meinen Körper halte. Anschließend arbeite ich über die Rotationsbewegung meines Oberkörper (NICHT den Unterkörper mitbewegen) im Wechsel von links nach rechts. Die Arme halte ich dabei stets auf einer Höhe und lasse sie während der Ausführung nicht absinken. Hierbei sollte ein Brennen in den seitlichen Bauchmuskeln zu spüren sein. Auch hier gilt die Regel: Schaffe ich mehr als 10 korrekt ausgeführte Wiederholungen pro Seite erhöhe ich die Gewichte!

Morgen werde ich euch mit den passenden Bilder zu den einzelnen Übungen versorgen und einen kleinen Sixpack-Guide für die perfekte Körpermitte zur Verfügung stellen. 
Im zweiten Teil der Serie werde ich euch weitere hilfreiche Tipps geben auf dem Weg zu einem flacheren und attraktiveren Bauch...

Euer Coach 



Die 5 goldenen Regeln für deine Fortschritte

Die 5 effektivsten Prinzipien für deine Trainingsfortschritte

Wir kennen das typische Verhaltensmuster: Irgendwann im Leben vieler Trainierender schleicht sich eine gewisse Trainingsroutine ein, die in jeder Einheit immer wieder abgerufen und abgespult wird. Natürlich bringt die Vertrautheit mit den Übungen ein Gefühl der Sicherheit mit sich, doch die Langeweile und das Trainingsplateau lassen nicht lange auf sich warten.
Die Idee dieses Artikels ist es euch einen Leitfaden an die Hand zu geben,  mit dem ihr euer Trainingsplateau durchbrechen und euren Körper und Willenskraft neu herausfordern könnt.  Berücksichtigt die folgenden Prinzipien um ein völlig neues Leistungshoch erleben und in kurzer Zeit Fortschritte erzielen, die ihr selbst nicht für möglich gehalten hättet. 


Regel Nr. 1
Arbeite mit komplexen, mehrgelenkigen Übungen, befreie dich von dem Maschinentraining und bewege dich endlich in den Freihantelbereich!

Kniebeuge, Ausfallschritte, alle möglichen Bankdrück-Variationen, stehende Schulterpresse, Vorgebeugtes Langhantelrudern sind nur einige Beispiele für komplexe und gleichzeitig hocheffektive Übungen die genau den Anspruch erfüllen um neue Fortschritte zu erzielen.
Weitere Vorteile: Mehr Muskelaktivierung, besseres Muskelzusammenspiel, größere Kraftzuwächse, erhöhter Kalorienverbrauch und natürliche Wachstumshormonausschüttung.
Die freien Bewegungsabläufe durch die Lang- und Kurzhantelübungen involvieren zusätzlich die stabilisierenden, tiefer liegenden Muskeln und maximieren den Effekt. Außerdem wird euer Rumpf dadurch besser aktiviert und trainiert.

Regel Nr. 2
Nutze das Prinzip der progressiven Belastungssteigerung, verändere die Intensität in kontinuierlichen Schritten und wachse über dich hinaus!

Kurz und knapp: Unser Körper adaptiert sich an die Belastung die wir ihm aussetzen.
Veränderung ist der Schlüssel zum Erfolg. Trainiert ihr immer nach dem selben Schema F, wird der Körper sich irgendwann nicht mehr anpassen.
Das muss nicht immer bedeuten das Trainingsgewicht  zu erhöhen. Es gibt so viele Variablen die im Training verändert werden können: Wiederholungszahl, Pausenzeit zwischen den Sätzen, Übungszahl, Trainingszeit, der Einsatz von Intensitätstechniken u.v.m. Protokolliert am besten euer Training und beobachtet eure Progression. So habt ihr nicht nur eure Trainingsfortschritte im Blick, sondern bleibt gleichzeitig motiviert bei der Sache.

Regel Nr. 3
Achte auf ein ausgewogenes Verhältnis von Belastung und Regeneration! Trainiere hart, iss gesund und schlafe erholsam. Pflege deinen Tempel!

Viele wissen nicht, dass der eigentliche Adaptionsprozess in der Regenerationszeit stattfindet und nicht während man trainiert. Das Training ist nur der Stimulus der die Prozesse in Gang setzt.  
Dein Körper ist dein Tempel! Kümmere dich gut um ihn und er wird es dir doppelt und dreifach zurückzahlen. Achte auf ausreichend Schlaf und gesunde Essgewohnheiten um den Körper mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen die er braucht.

Regel Nr. 4
Periodisiere dein Trainingsprogramm in regelmäßigen Abständen, plane dein Trainingsjahr im voraus und gib deinem Körper die Abwechslung die er benötigt!

Plane dein Trainingsjahr und teile es in unterschiedliche Trainingszyklen ein. Gerade bei Kraftsportlern hat sich eine Variation im 3-Monats-Rhythmus durchgesetzt. 
Ganz einfach ausgedrückt: Trainiere 3 Monate im Kraftausdauerbereich (15-20 Wiederholungen und mehr) und 3 Monate nach einem Hypertrophietraining (6-12 Wiederholungen).
Hast du sportliche Ambitionen kannst du gerne noch zusätzlich eine Maximal- und Explosivkraftphase einlegen. Konsultiere einen erfahrenen Trainer der dich in die entsprechenden Phasen einweist und den genauen Ablauf erklärt!


Regel Nr. 5
Arbeite stets an deiner Beweglichkeit, erweitere deine Bewegungsamplitude und schütze dich langfristig vor Verletzungen!

Die Gelenkbeweglichkeit ist essentiell wichtig für die Bewegungsamplitude während der Übungsausführung und gleichzeitig eine gute Verletzungsprophylaxe. Zudem sind Verkürzungen auch für bestehende Muskelschwächen mitverantwortlich. Dehne dich regelmäßig NACH dem Training und arbeite an deiner Beweglichkeit aber mache nicht den Fehler den viele machen und dehne dich VOR dem Training. Dadurch werden deinem Nervensystem die falschen Signale gesendet. Die Muskulatur stellt sich auf Entspannung ein, was wiederum die Bewegungssicherheit und Kraftentwicklung einschränkt.

Fazit
Berücksichtige diese 5 goldenen Regeln und du wirst über dich hinauswachsen. Warum immer alles verkomplizieren, wenn es doch so einfach ist. Disziplin im und um das Training herum ist die wichtigste Grundvoraussetzung für deinen Erfolg.
Nimm dir Zeit deinen Erfolg zu planen. Mach dir Gedanken über dein Ziel und bleibe fokussiert! Wenn du ein Ziel vor Augen hast
Es darf auch ruhig mal brennen im Muskel und am nächsten Tag ein moderater Muskelkater auftreten - ohne Anstrengung geht es leider nicht!
Doch das ist wirklich ein kleines Opfer auf dem Weg zu einem schönen und gesunden Körper. Er wird es dir früher oder später danken!

Euer Coach