IQ´s Protein Toastie

"IQ´s Protein Toastie"

mit Hüttenkäse-Avocado-Tuna Aufstrich

Zutaten für den Aufstrich
1/2 Avocado
100g Hüttenkäse oder 150g Magerquark 
1/2 Dose Thunfisch in eigenem Saft
1 Tomate
1 EL Schnittlauch

Gewürze
frischer Koriander
Meersalz & Pfeffer
Zitronensaft
Knoblauchpulver oder eine frische Knoblauchzehe
Jalapeño (für die Scharf-Liebhaber)

1 Vollkorn-Toastie zum Belegen

Die Zubereitung:

1. 1/4 Fruchtfleisch der Avocado in einer Schüssel mit einer Gabel zerstampfen. 
    Das andere 1/4 in Streifen schneiden und zur Seite legen

2. Den Hüttenkäse und Thunfisch (gut abtropfen) zur Avocadomasse hinzufügen und gut miteinander vermengen. Tomate und Schnittlauch dazugeben.

3. Die Gewürze hinzufügen und nach Bedarf mit Zitronensaft abschmecken.

4. Den Aufstrich auf das warme Toastie geben und genießen!

IQ´s Fitness Tipp:
Ich bereite mir gerne eine Tupperdose für ein paar Tage vor. Der Zeitaufwand für die Zubereitung bleibt gleich, wohingegen die Ersparnis im Nachhinein sehr praktisch ist.
Wenn die Masse am Tag danach etwas dunkler ist nicht erschrecken. Die Avocado oxidiert (so wie der Apfel braun wird mit der Zeit), ändert aber nichts am Geschmack!
Es lassen sich etliche Varianten daraus abwandeln. 
Einfach ausprobieren und seine eigene Lieblingsvariante entdecken.

Low Carb Tipp:
Einfach ohne Toastie abends als low-carb Snack löffeln oder mit Rohkost als Dip-Variation nutzen!

Eure Vorteile: 
Sehr Proteinreich, gute Kohlenhydrate, gesunde Fette und vor allem super lecker & schnell zubereitet!

Schmegge lasse!

Euer Coach & Gourmetkoch :)



"Fitness Frittata"

"Fitness Frittata"

á la Carmine

Zutaten
2 Volleier
2 Eiklar
1/2 Stange Lauch
1 Tomate
1/2 Paprika
3 Champignons
30g Mais
1 EL Parmesan

Gewürze
frisches Basilikum
Meersalz & Pfeffer
Paprikapulver
Knoblauchpulver

Die Zubereitung:

1. Die Eier in einer Schüssel zu einer homogenen Masse verrühren  Mit Meersalz und Pfeffer würzen und frisches Basilikum dazugeben. Zur Seite stellen!

2. Das Gemüse in einer beschichteten Pfanne kurz anbraten und etwas Paprikapulver und Knoblauchpulver hinzufügen (freie Gestaltungsmöglichkeiten natürlich möglich).  

3. Das Gemüse in die Schüssel geben, mit der Eimasse verrühren und dann alles sofort wieder zurück in die Pfanne geben.

4. Von beiden Seiten erhitzen bis ein fester Eierkuchen entsteht.

Fertig ist das Gericht und das in weniger als 10min. 

Schmegge lasse!

Euer Coach & Gourmetkoch :)







Low Carb Fitness - Salat

"Lachs Salat Variation"

mit Olivenöl-Balsamico-Dressing


Zutaten für den Salat
1-2 Hände Rucola
50g Mais 
1/2 Rote Beete aus dem Glas
10 Grüne Oliven
1 große Tomate
75g Kidneybohnen

Wie immer habt ihr natürlich freien Gestaltungsraum. Probiert aber ruhig mal diese Variante aus.

Zutaten für die Fischzubereitung
125g Tiefkühl-Wildlachs
Zitronensaft
Meersalz & Pfeffer

Gewürze & Dressing
Bärlauchsalz
1 EL Sesam
1 EL Kaltgepresstes Olivenöl
Balsamico Essig

Die Salatzubereitung:
Das Gemüse waschen, klein schneiden und zusammen in eine Schüssel geben. Bärlauchsalz, 1 EL Olivenöl und einen guten Schuss Balsamico Essig hinzufügen. Das Ganze gut vermischen und auf einem großen Teller geben.

Die Fischzubereitung:
Den frischen Lachs mit Meersalz und Pfeffer von beiden Seiten kräftig würzen und in der Pfanne in etwas Olivenöl anbraten. Nach ein paar Minuten von der heißen Platte nehmen, etwas Zitronensaft drüber träufeln und kurz stehen lassen. 

Den abgekühlten Lachs mit einer Gabel leicht zerdrücken und über den Salat geben. 
Etwas Sesam über den Salat streuen et voilá...ein köstliches Abendessen in weniger als 20min.

Schmegge lasse!

Euer Coach & Gourmetkoch :)










Sei ein Gewinnertyp!

Eine Veränderung des Lebensstils und das Erreichen deiner Ziele setzt eine große mentale Stärke voraus. Egal ob es darum geht abzunehmen, Muskulatur aufzubauen, regelmäßig Sport zu treiben oder einfach einen gesünderen Lebensstil zu verfolgen. Deine mentale Einstellung und dein Fokus entscheiden am Ende des Tages über Erfolg und Misserfolg auf deinem Weg.

Es gibt einen simplen Unterschied zwischen Siegertypen und Verlierern. Der unbändige Wille ständig an sich arbeiten zu wollen und die eiserne Disziplin bis zum Ende am Ball zu bleiben. Sie sehen keine Hindernisse in den bevorstehenden Aufgaben, sondern Herausforderungen die bewältigt werden wollen.

Schaut euch die großen Sportler an. Fast alle bringen ab einem bestimmten Leistungsniveau sehr ähnliche körperliche Voraussetzungen mit. 
Am Ende sind es meist Nuancen die über Sieg und Niederlage entschieden haben. Der entscheidende Wurf, der letzte Elfmeter, ein paar Millisekunden  - Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst und erst recht für eine ganze Mannschaft, setzt eine große mentale Stärke voraus.

Kommen wir zurück zur Otto-Normalperson. Kommen wir zurück zu dir und mir.
Wie oft haben wir Diäten abgebrochen und sind in unser altes Essenschema zurückgefallen? Wie oft haben wir uns geschworen ab sofort mit dem regelmäßigen Sporttreiben zu beginnen? Wie oft haben wir die vermeintlich letzte Zigarette geraucht und das vorerst letzte Glas Alkohol getrunken?

Solch große Veränderungen und tiefgreifende Lebenseinschnitte lassen sich nicht „mal eben so“ vollziehen. Wir sind Gewohnheitstiere und bewegen uns ungern auf unbekanntes Terrain. 
Alleine der Kopf ist der limitierende Faktor der uns irgendwann auf dem Weg zum Ziel zurückwerfen kann.


Wer kennt es nicht: Das typische Verhaltensmuster von unserem sozialen Umfeld, wenn wir eine sichtbare Veränderung durchleben. Neidisch fällt der Blick auf Kollegen und Kolleginnen die eine offensichtliche Typveränderung durchgemacht haben und nun dort angekommen sind, wovon die anderen nur Träumen können.
Ein viel frischeres, jüngeres Aussehen, 3 Kleidergrößen kleiner und voller Selbstvertrauen und Lebenslust – die Auferstehung der Phönix aus der Asche.
Lob und Anerkennung aus dem Freundes- und Bekanntenkreis? Fehlanzeige!
Immer wieder höre ich dieselben Berichte meiner Klienten: Ihr Umkreis hält sich sehr bescheiden mit positiven Äußerungen zurück. 
Stattdessen dürfen sie sich anhören wie schlecht sie doch aussehen würden und wie blass sie wirken. „Das sieht nicht mehr schön aus Claudia, wirklich, du siehst so krank aus!“

Neid und Missgunst machen sich breit und das liegt nicht selten an der eigenen Unzufriedenheit. Das eigene Scheitern und der Erfolg anderer ist ein Augenöffner.
Man nimmt diesen Menschen durch die sichtbaren Erfolge das letzte bisschen Selbstbewusstsein. Man vergleicht sich schließlich immer mit seinem Mitmenschen – ob bewusst oder unbewusst.
„Ach die wiegt ja immer noch 10kg mehr als ich, dann kann ich ja noch zufrieden sein“ ist das Denkschema bei Vielen.

Ich sage: „Löst euch von diesem Denkschema!“

Das fehlende Durchhaltevermögen, ein Mangel an Disziplin und die fehlenden Eigenmotivation sind ausschlaggebende Faktoren um irgendwann auf der Strecke stehenzubleiben und umzukehren.

Der unbedingte Wille dich zu verändern muss da sein. Du musst an dich selbst glauben und bereit sein all das zu geben was nötig ist. Es ist völlig normal, dass du auf dem Weg dorthin mit Selbstzweifel zu kämpfen haben und ans Aufgeben denken wirst. Und vielleicht wirst du auch scheitern beim ersten oder zweiten Versuch. Aber es geht nicht darum wie oft du fällst, sondern darum wie oft du  bereit bist wieder aufzustehen und weiterzumachen. 
Also arbeite beständig an dir und deiner Selbstmotivation und beweise dir selbst das du es schaffen kannst.
Finde den Spaß an der Sache und sag NEIN zu deiner Faulheit und den Ausreden. Es ist an der Zeit sich zu bewegen. 
Konzentriere dich auf dein Ziel, sortiere aus was dich belastet und hinderlich sein könnte und gib dir selbst einen Tritt in den Hintern.
Du bist ein Einzelkämpfer und für dich selbst verantwortlich - kein anderer trägt Schuld an deiner Situation.
Erwarte auch keine Unterstützung von anderen Menschen, aber nehme sie an wenn sie dir angeboten wird. Umgebe dich nur mit positiven Menschen die das Beste für dich wollen und auf deinem Weg unterstützen möchten und lerne dich vor allem in Geduld und Selbstdisziplin. So und nur so wirst du dein Ziel erreichen und innere Zufriedenheit erreichen.

An dieser Stelle würde ich diesen Artikel gerne mit einem Zitat von einem der größten Sportler beenden.

„Ich habe mehr als 9000 Würfe in meiner Karriere verfehlt. Ich habe knapp 300 Spiele verloren. 26 mal habe ich den mir anvertrauten spielentscheidenden Wurf verfehlt. Ich bin sehr oft in meinem Leben gescheitert. Das ist der Grund warum ich erfolgreich war.“
Michael Jordan

Euer Coach

Süßstoff - Eine Alternative zum Zucker?

Eigentlich gelten Süßstoffe als guter Zuckerersatz da sie kaum Kalorien enthalten und somit nicht dick machen. Doch ihre Verwendung ist nach wie vor umstritten. Ihnen wird unter anderem nachgesagt, dass sie nicht nur Heißhunger auslösen sondern auch krebserregend sein sollen.
Fest steht, dass seit der Einführung der Süßstoffe das weltweite Übergewichtsproblem rapide angestiegen ist. 
Doch hängt das mit den Süßstoff selbst zusammen oder steckt mehr dahinter? 
Letztendlich bleibt natürlich die Frage zu beantworten ob Süßstoffe tatsächlich gesundheitsschädigend sind oder nicht!

Süßstoff A-B-C

Trotz immer wiederkehrender Diskussionen, ob schädigend oder nicht, hat die WHO Süßstoffe als unbedenklich eingestuft und gleichzeitig einen ADI-Wert festgelegt, der angibt wie hoch der lebenslang unbedenkliche Tagesverzehr liegt. Als Lebensmittelzusatzstoffe bedürfen sie immer einer Zulassung und dürfen nicht einfach so auf den Markt geworfen werden.
Süßstoffe sind synthetisch (industriell) hergestellte Zuckeraustauschstoffe, die ein Vielfaches an Süßkraft wie normaler Haushaltszucker besitzen (bis zu 3.000 mal höher). Da sie keinen „echten“ Zucker enthalten besitzen sie einen sehr geringen Brennwert.
Ursprünglich wurden Süßstoffe entwickelt, um Diabetikern das Leben zu erleichtern. Da sie Zucker eher meiden sollen, bekamen sie mit den Süßstoffen die Möglichkeit weiterhin süßes zu genießen ohne auf ihren Blutzuckerspiegel Rücksicht nehmen zu müssen.
Der Einsatz von Süßstoffen ermöglicht Getränke- und Lebensmittelherstellern die Produktion der sogenannten „Light-Produkte“.
Typische Süßstoffe die wir in unseren Lebensmitteln wiederfinden sind unter anderem: Acesulfam-K, Aspartam, Cyclamat, Saccharin, Sucralose, Thaumatin, Neoatom und das immer bekannter werdende Stevia, dessen Einsatz momentan aber noch als sehr gering einzustufen gilt.

Sind sie bedenklich für unsere Gesundheit?

Wie bereits beschrieben wurde ein ADI-Wert festgelegt, der beschreiben soll, wie hoch die tägliche, maximale Menge ausfallen sollte, um gesundheitliche Probleme in jedem Falle ausschließen zu können.
Erst nach jahrelangen, aufwendigen Testverfahren bezüglich Toxizität, Verstoffwechselung, Langzeitfolgen etc. wird ein Süßstoff zugelassen. Danach kommt der ADI-Wert ins Spiel der in mg/kg Körpergewicht angegeben wird. Bei Aspartam liegt die Grenze bei ca. 40mg pro Kilogramm.
Dieser Wert entspricht in etwa einem Hundertstel des Wertes, welcher sowieso schon in Versuchen und etlichen Tests als völlig unbedenklich eingestuft wurde. Man kann also sagen, dass es ein extrem hoher Sicherheitswert ist.
Lasst euch an dieser Stelle eines sagen: Es ist schier unmöglich diesen Wert auch nur ansatzweise zu überschreiten – weder lang, noch kurzfristig!
Wir sprechen z.B. über weit mehr als 50L Cola light täglich um die Aspartamgrenze für einen 80kg schweren Menschen zu knacken. Viel Spaß damit.
Ich will an der Stelle nicht für den Einsatz von Süßstoffen sprechen. Bitte nicht falsch verstehen. Es geht mir an dieser Stelle rein um die Informationsbereitstellung und dass etwas Ordnung ins Chaos gebracht wird.
Natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass Süßstoffe als rein chemische Verbindung absolut körperfremde Stoffe darstellen. Allerdings gibt es bis dato keine medizinischen Untersuchungen, die einen direkten Zusammenhang von Krebs oder sonstigen Krankheitsbildern mit dem Konsum von Süßstoffen aufweisen konnten.

Apropos krebserregend: Mal wieder basiert die Annahme auf einer absolut absurden, auf den Menschen nicht übertragbaren Studie an Tieren. Diesmal waren es Ratten, die mit 5.000mg Süßstoff pro Kilogramm Körpergewicht täglich gefüttert wurden. 
Die Forscher stellten hierbei fest, dass die Ratten gegenüber der Kontrollgruppe häufiger maligne Tumoren entwickelten und führten dies auf den vermehrten Süßstoffkonsum zurück.
Das würde für uns Menschen 4000 Süßstofftabletten am Tag bedeuten über einen Zeitraum von 160 Wochen!
Da würde ich freiwillig einen Abflug machen wollen.

Süßstoff und Insulinausschüttung

Ein weit verbreiteter Mythos ist, dass Süßstoffe trotz fehlendem Zucker die Insulinproduktion ankurbeln. Wissenschaftlich kann diese Aussage entkräftet werden. Es gibt keine einzige Studie die zeigen würde, dass Süßstoffe die Insulinausschüttung in irgendeiner Weise signifikant steigern würde.

Süßstoffe und der „psychologische“ Aspekt

Auch wenn es ernährungsphysiologisch keinen Zusammenhang gibt, so gibt es in der Tat einen psychischen Aspekt. Untersuchungen konnten einen (wenn auch sehr geringen) appetitanregenden Reiz und einen Zusammenhang mit dem psychologischen Belohnungssystem aufzeigen.
In der Steinzeit war der psychologische Effekt enorm wichtig um zu Überleben (Zucker bzw. Süß = Schnelle Energie = höhere Überlebenschancen). Der Körper könnte den Appetit steigern, weil er die fehlende Energie aufnehmen möchte.
Obwohl der Körper Süßstoff nicht als Zucker erkennt, aktiviert er dennoch die gleichen Geschmacksrezeptoren. Die Lust auf zuckerhaltige Produkte kann dadurch unterbewusst steigen, da wir auf den süßen Geschmack fixiert sind.
Das ist auch einer der Gründe, warum das Übergewicht in Amerika eventuell mit dem erhöhten Süßstoffkonsum in Verbindung gebracht werden kann.
Interessanterweise wird auch in der Massentierhaltung eben aus diesen Gründen mit Süßstoff gearbeitet. Bei Tierversuchen konnte man vermehrt feststellen, dass das Hungergefühl massiv angetrieben wird.
Das Thema kann aber nicht pauschal auf jeden Menschen bezogen werden.
Ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, dass eine Tablette Süßstoff morgens im Kaffee oder ein Glas Coke Zero in meiner Diätphase noch keinen großen Hunger ausgelöst hat geschweige denn meine Abnehmerfolge zunichte gemacht hat.

Stevia – Eine pflanzliche Alternative?

In Südamerika nutzen die Menschen seit Jahrhunderten die Steviablätter zum Süßen ihrer Speisen und Getränke.
Es hat einige Zeit gedauert bis jegliche gesundheitliche Risiken komplett ausgeschlossen werden konnten und die Behörde für Lebensmittelsicherheit Stevia auf dem den deutschen Markt zugelassen hat. Mittlerweile ist der Süßstoff in jeder Supermarktkette aufzufinden. Der Vorteil gegenüber den synthetischen Süßstoffen liegt auf der Hand: Es ist auf rein pflanzlicher Basis (auch wenn der „Wirkstoff“ mit einem chemischen Verfahren entnommen wird). Der leicht lakritzartige Nachgeschmack ist aber nicht jedem seins und sollte fairerweise an dieser Stelle kurz erwähnt werden. Ausprobieren und selbst entscheiden.

Mein persönliches Fazit
Ich habe nach wie vor ein eher zwiespältiges Verhältnis zu Süßstoffen. Auf der einen Seite bieten sie mir eine kalorienarme Alternative zum konventionellen Zucker. Auf der anderen Seite bin ich ein großer Befürworter naturbelassener, unverarbeiteter Lebensmittel.
Natürlich genieße ich gerne mal ein Glas Cola Light zum Sonntagsessen oder süße meinen Quark mit ein paar Spritzern Süßstoff nach. Ich trinke auch meinen Proteinshake nach dem Training (ja, auch diese enthalten Süßstoffe).
Ich achte jedoch darauf nicht zu übertreiben und verantwortungsvoll damit umzugehen. Wie bei allem glaube ich fest daran, dass wenn überhaupt die Menge das Gift macht und davon bin ich weit entfernt.
Ebenso habe ich für mich entdeckt, dass ich nicht mit Heißhunger oder vermehrter Lust auf süßes zu kämpfen habe, d.h. ich habe meine Süßgelüste gut unter Kontrolle!
Ich sehe jedoch in meiner täglichen Arbeit, dass es diese Problematik durchaus gibt und nicht zu verkennen ist.
Klienten die eine gewisse Affinität zu Süßem haben empfehle ich als kleines Experiment eine strikte dreiwöchige Auszeit von jeglichen Süßstoffen und zuckerhaltigen Lebensmitteln zu nehmen. Die meisten sind erstaunt, wie sensibel die Geschmacksknospen im Nachhinein auf süßes reagieren und distanzieren sich mit der Zeit automatisch davon.
Hieran erkennt man definitiv den suchtmachenden Effekt den sie haben können. Unabhängig von diesem psychologischen Effekt halte ich Süßstoff aber nicht für gesundheitsschädlich. Es gibt derzeit keine Studie die einen direkten Zusammenhang zwischen "normalen" Süßstoffkonsum und einer erhöhten Krebsrate beim Menschen signifikant beweisen würde.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es eine sehr kontroverse Diskussion darstellt die eher von Mythen als von Fakten genährt wird. Ob man sich letztendlich dafür oder dagegen entscheidet bleibt eine Glaubenssache, die jeder für sich selbst entscheiden muss. Verwerflich ist der Einsatz nach dem aktuellen Wissenstand jedenfalls nicht – auch nicht in Langzeitstudien.
Bevor man wirklich darüber spekuliert Süßstoffe aus seiner Ernährung zu streichen, sollte man meiner Meinung nach lieber darüber nachdenken mit dem Rauchen aufzuhören, den Alkohol zu streichen oder sich all seiner Fertigprodukte in der Tiefkühltruhe zu entsorgen. Wie ihr sehr, gibt es weitaus gesundheitsschädlichere Dinge als die Tablette Süßstoff die ab und an im Kaffee landet.

Euer Coach



Das Märchen von den bösen Eiern

Heute widmen wir uns einem ewig diskutierten Lebensmittel in der Ernährungs- und Trainingslehre: Dem Ei-Mythos und das darin enthaltene Cholesterin.
Während es für viele Menschen schlicht unvorstellbar ist täglich Eier zu essen, konsumieren viele Bodybuilder und fitnessbegeisterte Menschen nicht selten täglich Eier in größeren Mengen (bis zu 5 und mehr am Tag).

Auch ich gehöre zu dieser Sorte Menschen mit täglich bis zu 4 Eiern. Ja, GANZE Eier! Ob hartgekocht im Salat, als Rührei zum Frühstück oder Omelette mit Gemüsebeilage als leckere Abendmahlzeit.
Als bekennender Ei-Liebhaber sehe ich mich quasi gezwungen für euch einmal genauer hinter die Kulissen zu schauen und aufzudecken was sich hinter dieser veralteten Theorie verbirgt!

Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

Die DGE empfiehlt in ihren Richtlinien nicht mehr als 2-3 Eier in der Woche zu essen. Laut einigen Ärzten und „Ernährungsexperten“ enthält das Ei viel „böses“ Cholesterin was die Gefäße verstopft und dazu eine nicht unerhebliche Menge gesättigter Fette. Diese Kombination führt ihrer Meinung nach zu einem früheren Tod durch Herzinfarkt.

Doch worauf beruht diese Empfehlung und ist sie nach heutigen Erkenntnissen überhaupt noch tragbar? Ist das Eigelb wirklich so schädlich? Sollte man allgemein den Konsum einschränken? Ist das Cholesterin wirklich gesundheitsschädigend?

Wie der Mythos entstanden ist...

Wer die Ernährungs-Show „Ich bin dann mal schlank“ von Patric Heinzmann gesehen hat, der weiß bereits worauf dieser Mythos basiert.
Um es kurz zu fassen:
Ein russischer Mediziner hatte damals KANINCHEN mit Eigelb und Hirn gemästet und gemerkt, dass sie frühzeitig verstarben.Oh Wunder! 
Man muss an dieser Stelle wissen, dass Kaninchen als Hardcore Veganer (wie Patric Heinzmann sie sehr passend beschrieb) im Gegensatz zum Menschen keinen Cholesterinabbau-Stoffwechsel haben. Die logische Konsequenz dürfte wohl jedem einleuchten.
Wie auch bei den Süßstoffen wurde wieder eine absurde Tierstudie eins zu eins auf den Menschen übertragen.

Cholesterin und seine Funktion im Körper

In jeder unserer Zellen ist Cholesterin enthalten. Unser Körper produziert im Darm und der Leber täglich größere Mengen davon. Es wird unter anderem dazu benötigt um die Zellwände zu stabilisieren und Hormone wie Testosteron und Östrogen zu bilden. Es hat ausnahmslos eine wichtige Funktion in unserem Organismus und ist absolut lebensnotwendig.
Beim Cholesterin müssen wir grundsätzlich zwischen dem Nahrungscholesterin und dem Blutcholesterin differenzieren.
Natürlich kann ein zu hoher Blutcholesterinwert auf Dauer für die Gefäße schädigend sein und das Herzinfarktrisiko erhöhen. 
Wir dürfen aber nicht vergessen, dass sich zwei Cholesterinarten in unserem Körper bewegen: Das „schlechte“LDL (low density lipoprotein) und das „gute“ HDL (high density lipoprotein).

Unzählige Studien konnten bereits beweisen, dass Nahrungscholesterin wenig Einfluss auf das Blutcholesterin haben. Nur bei einer genetischen Prädisposition, der sogenannten familiären Hypercholesterinämie, sollte man achtsam sein
Beim „gesunden“ Menschen verfügt der Körper über einen ausgezeichneten Mechanismus um den Cholesteringehalt selbst zu regulieren. Nehmen wir also vermehrt Cholesterin über die Nahrung auf, steuert der Körper die Eigenproduktion etwas runter – ganz einfach.

Das Ei und das Cholesterin

Nehmen wir das Vollei genauer unter die Lupe stellen wir erstaunt fest, dass sich neben einen hohen Proteinanteil (ca. 40%) auch größere Mengen einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren befinden (ca.60%) die ferner dazu in der Lage sind schädliches LDL-Cholesterin abzubauen. 
Die restlichen Anteile sind gesättigte Fettsäuren und selbst diese bestehen bei genauerer Betrachtung größtenteils aus konjugierter Linolsäure (gesundheitsfördernd) und nicht aus der problematischen Elaidinsäure!
Sie beeinflussen den Cholesterinspiegel also wenn überhaupt in positivem Sinne.

WichtigDas Fettverteilungsmuster ist sehr stark von der Fütterung der Hennen abhängig, insofern gilt auch hier: Achtet unbedingt auf die Qualität!

Fazit
Das Ei, als Sündenbock für einen zu hohen Cholesterinspiegel, kann an dieser Stelle guten Gewissens entkräftet werden. Auch wenn einige Mediziner trotz zahlreicher Studien immer noch an dieser veralteten These festhalten.
Ein täglicher Verzehr ist definitiv NICHT schädigend – vorausgesetzt wir sind kerngesund und verfügen über einen funktionierenden Cholesterinstoffwechsel.
Der logische Menschverstand reicht an dieser Stelle aus: Im Hühnereigelb befinden sich alle wichtigen Nähr- und Vitalstoffe die das Küken braucht um heranzuwachsen. 
Warum sollten wir gerade das Gute vom Ei in die Tonne werfen oder an die Katze verfüttern?
Ein zusätzlicher Bonus ist die sehr gute biologische Verfügbarkeit der Proteine. Gerade für Kraftsportler ist das Ei nicht nur ein gesundes, sondern auch sehr nützliches Lebensmittel. Nicht nur die Muskulatur profitiert davon. Als kohlenhydratarmer Sattmacher und Snack für Zwischendurch, eignet sich das kleine unscheinbare Wunderwerk auch optimal für eine Diät.
In diesem Sinne: Guten Appetit und frohes Eier essen!

Euer Coach