IQ´s „Doppel-Bizeps“-Burger


Nährwerte
1000Kcal
83g Eiweiß
81g Kohlenhydrate
42g Fett

Zutaten:
1 kleines Fladenbrot
250g mageres Rinder Tatar
1 Scheibe 17% Edamer Käse
½ mittelgroße Avocado
1EL Röstzwiebeln
1 Tomate
Blattsalat
½ Rote Zwiebeln
½ weiße Zwiebel
1 EL Flohsamenschalen
1 Ei
1 TL Olivenöl
Ketchup oder ähnliches
1 TL Senf
Salz, Pfeffer & sonstige Gewürze

Zubereitung:
Zuerst wird die Boulette zubereitet, indem man das Rinderhack, das Ei, die kleingeschnippelte weiße Zwiebel, 1 EL Flohsamenschalen (statt Semmelbrösel), 1TL Senf und die gewünschten Gewürze (bei mir war es Salz, Pfeffer, spezielles türkisches Gewürz, etwas Koriander) miteinander gut vermengt.
Kurz stehenlassen bis die Flohsamenschalen die Feuchtigkeit etwas aufgesogen haben. Die Hackmasse zu einer fladenbrotgroßen Frikadelle formen und in eine beschichtete Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten gut anbraten. Beim letzten Wenden die Scheibe Käse drüber geben, Temperatur ausstellen, zur Seite legen und in der Pfanne schmelzen lassen.

In der Zwischenzeit wird das Fladenbrot halbiert und entweder im Toaster, Kontaktgrill (beste Wahl) oder im Ofen kurz warm gemacht. Wenn das Brot etwas Farbe angenommen hat und knusprig ist, rausnehmen.
Die eine Fladenhälfte mit Ketchup, etwas Senf und Avocadostreifen belegen, die andere Hälfte mit dem Salat (in meinem Fall etwas Blattsalat und Radicchio), roten Zwiebeln, Tomaten und Röstzwiebeln.
Anschließend die Boulette dazwischen legen und das Prachtstück, im Idealfall mit ein paar selbstgemachten Kartoffelwedges, verzehren.

Freut euch auf den puren Genuss J

Dein Cookin' Q






Starte smart - Der Beginner-Guide für Deinen perfekten Trainingseinstieg


Egal ob man die bekannten Fitness-Magazine in die Hand nimmt, die großen Fitness-Portale im Internet durchforstet oder auf Youtube nach Informationen sucht - wir werden tagtäglich mit unzähligen neuen Trends, Hypes und revolutionären Erkenntnissen aus der Fitness-Industrie bombardiert. die teils widersprüchlich sind und 


Fitness-Portal A kennt „Das Geheimnis des schnellen Fettabbaus“, das Online Magazin B zeigt uns „Die Top Übung für einen gigantischen Bizeps“, der Fitness Youtuber C erzählt uns ebenfalls was über den einzig wahren Weg für den schnellen Fettabbau und das Magazin D zeigt eine weitere einzigartige Übung für einen riesigen Bizeps.
Gerade Anfänger werden durch solch reißerische, teils widersprüchliche, Titel häufig in ihrem Tun und Handeln verunsichert und dadurch die Prioritäten zu Beginn des Trainings leider oftmals falsch gesetzt.
Es ist vollkommen verständlich, dass man als Anfänger durch die große Auswahl an Optionen und Informationsvielfalt schnell überwältigt bzw. überfordert wird.
Deswegen möchte ich mit diesem Artikel etwas aufräumen und Klarheit schaffen, um Dir als Trainingsanfänger den Einstieg auf Deiner (hoffentlich) langen Fitness-Reise zu erleichtern und Dich wieder auf den richtigen Weg zu führen.

Die Frage, der ich mich in diesem kurzem Bericht widmen möchte, lautet also: Gibt es wirklich DIE BESTE ÜBUNG für eine Muskelgruppe oder DAS BESTE TRAINING?

Um eine klare Antwort auf diese Frage geben zu können, ist es essentiell zu verstehen, worauf man einerseits bei der Zusammenstellung und/oder Auswahl eines Trainingsprogramms als Anfänger achten sollte, um erfolgreich zu sein und welche Trainingsprinzipien berücksichtigt werden müssen, um langfristig hochmotiviert am Ball zu bleiben und sein Ziel zu verfolgen.

Beständigkeit und Progression

Die wichtigste Variable, um Deinen Langzeiterfolg und Deine Motivation zu sichern, ist mit Abstand die Beständigkeit und Konstanz, mit der Du Dein Training angehst. Eine Sache ist gewiss: Wenn Du konsequent ein strukturiertes Trainingsprogramm befolgst, wirst Du früher oder später Ergebnisse sehen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Eine grundlegende Voraussetzung hierfür ist das Aufrechterhalten Deiner Langzeitmotivation und diese wiederum ist sehr stark davon abhängig, dass Du ein Programm befolgst, das im Rahmen Deiner Möglichkeiten und Fähigkeiten liegt.  

Der eigene Leistungsstand sollte immer Berücksichtigung in Deinem Trainingsalltag finden.

Einer der größten Fehler den man als blutiger Anfänger machen kann, ist das Befolgen nicht adäquater Trainingsroutinen. Die Devise „was bei den Profis funktioniert, kann für mich nicht schlecht sein“, ist in diesem Falle leider die komplett falsche Herangehensweise. Genau dieses Vorgehen führt letztlich dazu, dass Du sehr wahrscheinlich irgendwann frustriert und demotiviert das Handtuch wirfst.  Die Ergebnisse bleiben aus, Du bist ausgebrannt („Übertraining“) und resignierst. Das alte, bekannte Leid.
Ziel sollte es also sein, ein angemessenes Programm zu entwickeln, dass sich an Deine Bedürfnisse und Voraussetzungen orientiert und kontinuierlich an Dein Leistungsniveau angepasst wird. 

Die progressive Belastungssteigerung ist eines der wichtigsten Trainingsprinzipien für ein erfolgreiches Trainingsprogramm und den Langzeiterfolg. Hierbei gibt es zig Möglichkeiten, um die Belastung auf differenzierte Weise zu steigern: Du kannst versuchen das gleiche Gewicht öfter zu bewegen, ein höheres Gewicht für die gleiche Wiederholungszahl zu bewältigen oder die Pausenzeiten zwischen den Sätzen verkürzen, um nur einige an dieser Stelle zu nennen.
Bist Du in der Lage nur eine dieser Variablen zu verändern und damit Deine Leistung kontinuierlich zu steigern, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du langfristig an Deinem Training festhältst, sehr viel wahrscheinlicher. Sichtbare und spürbare Erfolge sind für die Langzeitmotivation unerlässliche Faktoren – vor allem im Bezug auf die körperliche Fitness und Entwicklung.

Übungsauswahl

Ein weiterer Anfängerfehler den es gilt schnellstmöglich zu eliminieren, ist die Auswahl und der Fokus auf die "falschen" Übungen. Wenn Du Dich dazu entscheidest mit dem Training zu beginnen, sollte Dein Fokus stets auf Grundübungen liegen. Grundübungen haben den Vorteil, dass sie über mehrere Gelenke arbeiten (deswegen werden sie in der Literatur häufig auch als mehrgelenkige Übungen bezeichnet), mehr Muskelmasse aktivieren über einen großen Bewegungsradius ausgeführt werden. Kniebeuge, Kreuzheben, Bankdrücken, Klimmzüge und Ruderbewegungen sollten nach Möglichkeit die Basis Deines Anfänger-Programms bilden, soweit es die Gesundheit und individuelle körperliche Voraussetzung zulässt. 
Grundübungen aktivieren mehr motorische Einheiten und sind dadurch in der Lage stärkeres Muskelwachstum hervorzurufen, als Isolationsübungen (wie z.B. Beinstrecker, Bizepscurl oder Butterfly). 

Reizveränderung

Allzu häufig wird man als Anfänger von den Medien fast schon dazu genötigt, seine Routine drastisch zu verändern, um weitere Trainingsfortschritte erzielen zu können. Sei es durch den Austausch neuer Übungen oder sonstigen, teils wahnwitzig-akrobatischen, Übungsvariationen.
De facto ist eine Reizveränderung unumgänglich, um neue Anpassungsmechanismen des Körpers zu initiieren (wie z.B. Muskelwachstum).

Doch muss es wirklich so radikal sein oder reichen bereits geringe Variationen aus?

Tatsache ist, dass schon allein kleinste Veränderungen, wie eine Variation der Griffweite, des Bewegungstempos, des Trainingsgewichts oder des Volumens ausreichen, um einen neuen Stimulus zu provozieren und dadurch weitere Fortschritte zu erzielen.

Abschließend ein letzter Tipp den ich Dir mit auf dem Weg geben möchte: Beweise Durchhaltevermögen, wenn Du Dich einmal für ein bestimmtes Programm entschieden hast und höre auf von einem Programm zum nächsten zu springen
Das sogenannte „Program Hopping“, ist ein Stolperstein vieler (ungeduldiger) Anfänger, denen es nicht schnell genug gehen kann.
Die Medien versuchen einen immer einzutrichtern, dass das Gras „noch grüner“ sein kann und dass das neue Trainingsprogramm noch besser als das alte funktioniert. Bleib beständig, sei hartnäckig aber vor allem – sei geduldig. Es braucht Zeit bis Dein Körper erste Ergebnisse zeigt. Muskelwachstum sowie eine kontrollierte Gewichtsreduktion brauchen Zeit. Durch das ständige Wechseln der Trainingsroutine, wirst Du niemals in den Genuss der Vorteile kommen, die das Programm-Design für Dich vorgesehen hat. Es gibt keinen Grund die Sache zu verkomplizieren. Eines kann ich Dir garantieren: Die Erfolge werden kommen sobald Du Dich an ein simples und solides Basisprogramm orientierst und Dich daran hältst.
Keep it basic and simple! Was bei den Bodybuildern und Kraftsportlern in den frühen 80ern funktioniert hat, funktioniert auch heute noch. 
Oder meinst Du wirklich, dass die Jungs aus der Arnold Schwarzenegger-Ära ihre Körper mit wundersamen Trainingsmethoden wie FST-7, P.I.T.T.-Force oder weiß der Geier was, aufgebaut haben?

Mit diesen Worten wünsche ich Dir einen erfolgreichen Einstieg in Dein Training und hoffe inständig, dass Du einige dieser Tipps und Empfehlungen für Dich übernimmst und 2015 zu Deinem persönlichen Erfolgsjahr machst.

Dein 
Coach Q